G’sunde Mini Polenta Gugelhupf

Mein Foodblog wird bald ein Jahr alt und es ist verrückt, wie sich meine Ernährung bzw. meine Einstellung zum Essen und zu bestimmen Lebensmitteln in diesem Jahr geändert hat. Seit meiner Ausbildung zur Ernährungstrainerin, welche ich im April 2017 begonnen habe, achte ich nämlich mehr denn je darauf, was in meinem Einkaufskorb wandert und was nicht. Ich versuche mir schon beim Einkaufen Gedanken bezüglich Nährstoffe und Wertigkeit von Lebensmittel sowie Saisonalität zu machen und ganz wichtig, welche Gerichte ich damit kochen könnte. Im Winter ist das ja immer so eine Sache, aber ich bin froh, dass ich nun auch endlich Kohl, Kraut und Co. zu schätzen gelernt habe. Im Frühjahr, Sommer und Herbst hat der eigene Garten so einiges zu bieten und die regionalen Märkte sind stets mit verschiedenen Gemüse- und Obstsorten ausgestattet. Uns wurde in der Ausbildung zudem auch bewusstgemacht, dass das was die Saison gerade für uns bereithält, genau das ist, was unser Körper gerade benötigt.

Zweitens habe ich gelernt, dass Kuchen, Torten, Muffins, Kleingebäck etc. auch noch mit der Hälfte des angegebenen Zuckers wunderbar schmecken, dass es so viele andere tolle Varianten zum Süßen gibt und der Genuss dadurch keinesfalls zu kurz kommen muss. Es gibt so viele alternative Süßungsmittel (hier zähle ich auch Fruchtmuse, Trockenfrüchte, etc. dazu) und unter all denen hat sich für mich auch ein ganz klarer Favorit herauskristallisiert: Kokosblütenzucker, ich liebe einfach seine “karamellige” Note! Da Kokosblütenzucker aber auf Dauer nicht ganz so günstig ist habe ich dadurch auch gelernt diesen sparsam zu verwenden und auch mal Zucker zu reduzieren, wenn im Originalrezept von weitaus mehr Gramm die Rede ist. Ich bin unglaublich froh, dass durch meine vielen „Experimente“ so manches Gericht für mich trotzdem noch süß genug ist und ich jedes Mal ein bisschen weniger süßen muss. Letzten Endes ist es aber auch nur eine reine Gewöhnungssache.

Nun aber zum Rezept. Da meine Apfelmuffins mit Cranberries und gerösteten Walnüssen und die Dinkel-Vollkorn-Croissants so gut bei euch angekommen sind, möchte ich gerne meine “Gesünder Backen” Reihe fortführen und euch heute ein Rezept für gesunde Mini Gugelhupf ohne Mehl (dafür mit Polenta und gemahlenen Mandeln) vorstellen. Durch den Orangensaft, das Pflanzenöl und den kleingehackten Datteln sind sie super saftig und mit Kokosblütenzucker gesüßt ein ideales gesundes Frühstück oder ein super Nachtisch. Probiert die Gugelhupf in Miniformat unbedingt mal aus oder füllt die Masse in Muffinförmchen – klappt und schmeckt auch wunderbar!

Du brauchst:
(für 12 Mini Gugelhupfförmchen)

  • 2 Eier (M)
  • 60 g Kokosblütenzucker
  • 3-4 (weiche) Medjoul-Datteln
  • Saft einer Orange (ca. 100 g)
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 80 g Polenta
  • 1 (geh.) TL Weinsteinbackpulver
  • 40 g Rapsöl
  • Eine Prise Meersalz
  • Optional: Kokosblütenstaubzucker mit etwas Zimt

Und so geht’s:

Kokosblütenzucker mit den Eiern schön schaumig schlagen. Den Mixer auf die kleinste Stufe runterschalten und das Öl unter Rühren dazu leeren, anschließend den frisch ausgepressten Orangensaft beimengen.

Die gemahlenen Mandeln, den Polenta und das Backpulver mit einer Prise Meersalz in einer separaten Schüssel verrühren. Die Datteln entsteinen, in kleine Stücke schneiden und zur Kokosblütenzucker-Ei-Mischung geben. Anschließend die restlichen trockenen Zutaten langsam untermischen und alles nochmal miteinander verrühren, so dass sich auch die Dattelstückchen gut in der Masse verteilen. Den Backofen in der Zwischenzeit auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Die Mini Gugelhupfformen mit etwas Öl ausfetten, den Teig gleichmäßig verteilen, flachklopfen und für 15 Minuten in den Ofen geben. Schaut am besten schon kurz vorher ins Rohr – nicht, dass euch eure Gugelhupf verbrennen. Bevor ihr sie stürzt, lasst sie etwas abkühlen. Anschließend könnt ihr sie noch mit Kokosblütenstaubzucker (einfach den Kokosblütenzucker in der Kaffeemühle mahlen) und Zimt bestäuben.

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2 Kommentare

  1. 7. Januar 2018 / 13:10

    Hallo meine Liebe,

    die sehen einfach so lecker aus. Es ist einfach faszinierend wie schnell und einfach man Kuchen auf gesund backen kann.

    Ich liebe übrigens dein neues Blogdesign – richtig schön geworden. Übrigens teile ich deine “Entwicklung seit du einen Foodblog hast”. Mir geht es ähnlich. Man achtet viel bewusster auf Zutaten. Bei sind es besonders regionale Zutaten, die ich auf dem Markt kaufe die nun viel öfter Bestandteil meiner Ernährung sind wie früher. Eine tolle Entwicklung in der Gesellschaft!

    Liebe Grüße

    Alina

    • 7. Januar 2018 / 16:36

      Du Liebe du, vielen Dank für dein Kommentar!! Freu mich total, dass dir das neue Design gefällt

      Oh ja, du sagst es!! Ich finde, dass genießt man dann auch richtig, weil man es zu schätzen weiß.

      Liebe Grüße,
      Sophie

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