Gesunde Frühstücksmuffins aus Quinoa und Polenta

Damals, als ich noch zur Schule ging, habe ich es gehasst zu frühstücken, denn deshalb früher aufzustehen war ganz klar keine Option für mich. Es raubte mir nämlich vor allem die Zeit, die ich eigentlich noch in meinem Bett verbringen konnte. Und früher zählte bei mir wirklich jede Minute. Was ich aber ganz gerne mochte, waren die Lunchboxen von meiner Mama. Allerdings nicht zu vergleichen mit dem Frühstück, das ich mir heute tagtäglich zubereite. Mittlerweile weiß ich gottseidank, dass man sich die Zeit am Morgen nehmen sollte, um mit einem guten und vor allem wertvollen Frühstück in den Tag zu starten. Das Frühstück ist für mich sehr wichtig, an manchen Tagen vielleicht etwas später aber ausfallen lasse ich es nie. Und am Wochenende darf es auch gern immer etwas aufwendiger sein.

Deshalb habe ich heute auch ein Rezept für euch, welches ideal für einen Wochenendbrunch mit der Family oder Freunden ist, sich gut vorbereiten lässt und eigentlich ruck zuck fertig ist. Das Rezept habe ich vor einiger Zeit in einem Kochbuch entdeckt und wie immer für mich angepasst. Ich habe auch nur die Hälfte des Rezepts gemacht, wenn ihr also einen großen Brunch plant, macht unbedingt die doppelte Menge.



Die Rede ist von diesen leckeren Frühstücksmuffins aus Quinoa und Polenta. Ein richtiges Powerfrühstück – protein- und ballaststoffreich, reich an B-Vitaminen und Mineralien und ein kleiner Stimmungsmacher zugleich. In Kombination mit Spiegelei, Avocado, leckeren Aufstrichen und viel verschiedenes Gemüse einfach nur perfekt und extrem lecker. Und wusstet ihr, dass Quinoa zudem alle Aminosäuren enthält, die für unseren Körper essentiell sind? Etwas ganz besonderes und auch untypisches für ein pflanzliches Lebensmittel.

Quinoa steht bei den pflanzlichen Proteinquellen daher ganz an der Spitze. Gefolgt von Hafer, Amarant und Kamut. Ernährt ihr euch vegetarisch oder sogar vegan, solltet ihr diese Getreidearten also unbedingt mal ausprobieren.

Kurz noch vorweg: Ich koche sehr gerne Quinoa vor und verwende ihn dann die nächsten Tage für Frühstücksmuffins, Salate oder als Beilage für ein schnelles Mittagessen. Reines Getreide könnt ihr im Kühlschrank nämlich problemlos bis zu 6 Tage lagern. So habt ihr die darauffolgenden Tage auch ein schnelles (und vor allem gesundes) Essen. Um aber eine ungefähre Angabe zu geben, 50 g Quinoa (aufgegossen mit der doppelten Menge Wasser) entsprechen ca. 100 g gekochtem Quinoa. Nur mal als kleine Info, damit ihr euch bei der Mengenangabe dann nicht wundert. Nun aber zum Rezept.


Frühstücksmuffins aus Quinoa und Polenta
(ca. 8 kleine Muffins)

  • 75 g gekochten Quinoa
  • 65 g Polenta (ungekocht)
  • 30 g Dinkelvollkornmehl
  • 125 ml Milch (ich habe einen Reis-Mandel Drink verwendet, funktioniert genauso gut)
  • ½ EL Backpulver
  • etwas Salz (ca. ¼ – ½ TL)
  • 1 ½ EL Olivenöl
  • ½ EL Agavendicksaft (oder Honig)
  • 1 Ei (L)


Und so geht’s:

Eigentlich ist die Zubereitung ganz simpel, ihr braucht weder Handrührgerät, noch Mixer dafür.

Zu Beginn könnt ihr schon mal den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Die Muffinförmchen vorbereiten, oder wenn ihr ein Muffinblech habt, die einzelnen Mulden mit etwas Butter oder Öl einfetten.

Zwei Schüsseln vorbereiten. In einer vermischt ihr den gekochten (ausgekühlten) Quinoa, die Polenta sowie das Mehl, Backpulver und Salz miteinander und in der anderen verquirlt ihr das Ei mit der Milch, dem Olivenöl und Agavendicksaft. Die Eier-Milch-Mischung vorsichtig unter die trockenen Zutaten heben und vermengen.

Die Masse gleichmäßig auf die zuvor ausgefetteten Muffinförmchen verteilen und ca. 20 Minuten lang backen. Ihr könnt ganz einfach mit einem Stäbchen in den Teig stechen, klebt kein Teig mehr dran, sind die Muffins fertig.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Spiegeleier, Aufstriche und alles was ihr noch bei eurem Brunch dabei haben wollt machen. Die Muffins am besten gleich warm genießen, denn genauso wie bei Brot schmeckt’s ganz frisch aus dem Ofen einfach am besten.

 




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